Presse
Sonderdruck: SPAR INTERN
Zum Team verschweißt
Das Personalkarussell hat sich im Großhandel sehr schnell gedreht. Jetzt müssen die Mannschaften zu einem neuen Team verschweißt werden.
Den Anfang machte die Führungsebene unterhalb des Vorstandes. In Volpriehausen nahe Göttingen trafen sich auf Einladung der SPAR 15 Führungskräfte aus der Hamburger Zentrale und den Regionen zu einem Workshop. Projektname: Metamorphose. Das Ziel: Kennenzulernen, Kommunikation zu verbessern, kurz: eine engere Zusammenarbeit der Einzelpersonen zu erreichen und den internen Erfahrungsaustausch zu erleichtern. Steffen Gerlach, Geschäftsleiter Ost für Vertrieb und Category Management, kannte die Form des Seminars schon aus früheren Zeiten:" Ich bin daher ohne Vorbehalte zu dem Workshop angereist. Dem Seminarleiter ist es dann auch schnell gelungen, eventuell vorhandene Verkrampfungen bei den Teilnehmern zu lösen. Für mich war es wichtig die Leute in privaterem Rahmen kennen zu lernen, mit denen ich sonst nur im Tagesgeschäft zu tun habe." Ganz anders ging es Bernd Peters, Geschäftsleiter Administration und Logistik der Region West sowie Risikomanager der gesamten SPAR. "Ich bin mit sehr negativen Gefühlen dort hingefahren, nach dem Motto: ´mal sehen was da so kommt´ und habe bei unserem ersten Treffen in Volpriehausen auch erklärt, dass ich abreisen würde, wenn es mir nichts bringen würde." Peters ist bis zum Schluss geblieben und heute vom Nutzen des Seminars überzeugt: "Es hat ein Prozess stattgefunden, durch den wir wirklich zueinander gefunden haben. Im nachhinein hätte es mir Leid getan, nicht dabei gewesen zu sein." Zeitvorgaben und knifflige Aufgaben Thomas Birkhahn, Vorstand der m3team AG, leitete den Workshop. Er hob in seinen Schilderungen die Anstrengungen und Herausforderungen der drei Tage hervor. "Aber wir haben auch viel gelacht, denn eine gewisse Leichtigkeit muss auch dabei sein." Birkhahns Unternehmen arbeitet im Übrigen auch mit Mannschaften der Fußball-Bundesliga zusammen.
Wie formt man aus 15 Persönlichkeiten ein Team? Indem man ihnen unter anderem mit einer Zeitvorgabe recht knifflige Aufgaben stellt, die sie nur als Mannschaft und nicht als "Einzelspieler" lösen können. Beispiel: Wie kommt man mittels Kisten und darüber zu legenden Brettern von A nach B. Das Problem: Die Bretter sind zu kurz, um von einer Kiste zur anderen zu legen. Durch die Diskussion über den Lösungsweg, aber auch bei den abendlichen Gesprächen "nach Dienstschluss" lernten sich die Teilnehmer kennen.
Für Michael Weinand, Geschäftsleiter Vertrieb und Category Management in Ellhofen, war der Workshop in Volpriehausen die Premiere: "Meine Erwartungen sind noch übertroffen worden. Schnell haben wir festgestellt, dass wir in unseren Positionen alle sehr ähnliche Schwierigkeiten haben. Wir sitzen in einem Boot."







