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Studie der m3team AG zum Einsatz von Online-Persönlichkeitstests veröffentlicht
Die m3team AG, bekannt als Marktführer zum Thema
Personalgutachten, legt aktuell die Ergebnisse der zweiten eigenen
wissenschaftlichen Studie über den Einsatz von Online Assessments vor. Befragt
wurden zwischen Oktober 2010 bis Januar 2011 bundesweit 108 Unternehmen. Die
Unternehmen kamen überwiegend aus dem mittelständischen Bereich und umfassten
alle Branchen. Gegenüber der Studie aus dem letzten Jahr war die Bereitschaft,
an der Befragung teilzunehmen, stark rückläufig. 42% der angefragten Unternehmen
beantworteten unsere Fragen. Je zur Hälfte bejahten, bzw. verneinten die Firmen
den Einsatz von Potenzialanalysen.
Die Ergebnisse im Detail>>
Die Ergebnisse
Nur 40% der Unternehmen, die Online Assessments selbst nicht
einsetzen, kennen überhaupt den Begriff. Etwas mehr als ein Drittel dieser
Auswertungsgruppe hat überhaupt schon einmal über den Einsatz solcher
Instrumente nachgedacht. Nach wie vor wird hier das persönliche Gespräch den
diagnostischen Instrumenten vorgezogen. Auch die Kosten (in Kombination mit der
Unternehmensgröße) spielen eine wesentliche Rolle. Es wird befürchtet, dass
solche Maßnahmen bei Einführung wenig Akzeptanz von Seiten der Mitarbeiter
entgegen gebracht wird, zumal der Schulungsaufwand (fälschlicher Weise) als
hoch oder mittel eingestuft wird.
Der Wunsch nach mehr Hintergrund und Transparenz für
Online-basierte Personaldiagnostik war ausgeprägt. So äußerten alle Unternehmen
interessiert an den Ergebnissen zu sein und/oder fragten nach darüber
hinausgehenden Informationen. Konkret waren die Zielorientiertheit, die
Effizienz und die Neutralität der Anbieter besonders im Fokus der Anforderungen
an zukünftige Verfahren.
Diejenigen, die Persönlichkeitstests einsetzen, verwenden
diese meist jährlich oder öfter. Die Zufriedenheit mit den Tools liegt mehrheitlich
bei 8 auf einer 10er Skala, wobei die 10 für „sehr zufrieden“ steht.
Die m3team AG interessierte natürlich der Entscheidungsgrund
der Unternehmen für das jeweilige Testverfahren. Dabei verließen sich 34% der
Befragten auf die wissenschaftliche Abgesichertheit (z.B. Validität). 26%
entschieden sich für das Verfahren auf Grund von bestehenden Erfahrungen und
20% der Untersuchungsteilnehmer wählten ein Online Assessment auf Grund einer
Empfehlung (letztlich ein Erfahrungswert). 16% hielten sich an eine Konzernvorgabe
und 4% starteten, da ihnen das Verfahren eine einfache Handhabung versprach.
Der geschätzte Aufwand für das Unternehmen, der mit dem
Einsatz von Online Assessments verbunden ist, wird von der zweiten
Auswertungsgruppe anders eingeschätzt als von der ersten. Jene Firmen, die
Verfahren dieser Art bereits einsetzen, beurteilen den dafür notwendigen
Aufwand zu 42% als „mittel“ und zu 37% als „hoch“. Etwa 21% schätzen diesen Aufwand als niedrig ein. Offenbar
wird der zu leistende Aufwand im Vornherein von der Nichtanwendern überschätzt.
Insbesondere die Kosten landen nicht im hohen Segment, allerdings haben selbst
die Unternehmen, die Assessments durchführen, mit Akzeptanzproblemen zu
kämpfen.
Fazit und Ausblick
Wichtigste Gründe für die Ablehnung von Assessments sind der
vermutete hohe Aufwand bei dessen Einführung und hierbei besonders die
Schwierigkeit der Akzeptanz für das Verfahren in der Firma selbst. Erschwerend
für die Entscheiderebene ist, dass sie sich selbst oft nicht gut genug vom
Markt informiert fühlt. Dadurch können die Unsicherheiten, welche Auswirkungen
der Einsatz von online assessments
haben könnte, eher verschärft werden.
In der Praxis erweist sich der Aufwand für den Einsatz von
Online Assessments jedoch als geringer, als zunächst angenommen wurde. Negative
Erfahrungen mit dem gewählten Tool machte immerhin jedes 5 Unternehmen. Bei den
assessment centern (AC), die real mit simulierten settings und unter
Einbeziehung von Beobachtern
durchgeführt werden, steigen die Aufwendungen durch den Schulungsbedarf
und die zeitliche Bindung aller Beteiligten.
Fehlinvestitionen dieser Art können vermieden werden. Die
Berater der m3team AG kennen den Markt genau. Sie haben mittels
wissenschaftlicher Gütekriterien die besten online-Instrumente identifiziert
und sind dabei auch kritisch mit den bekannten Potenzial- und
Persönlichkeitstests umgegangen. Die Neutralität der Auswahl ist gewährleistet,
da die m3team AG kein eigenes Online Assessment entwickelt hat. Ihre
Empfehlungen macht sie demzufolge ausschließlich an den Bedürfnissen jedes
einzelnen Kunden fest. Gegenüber den klassischen assessment center (AC) haben
Online Testverfahren zudem auch unter wissenschaftlichen Aspekten die höhere
Trefferquote in den Aussagen.
Die m3team AG hat die online assessments sehr erfolgreich
Richtung Personalgutachten weiterentwickelt. Diese berücksichtigen neben den
Ergebnissen der eingesetzten Potenzialanalysen die Erkenntnisse aus Befragungen
beim Kundenunternehmen zu dessen Kultur, den prozessualen Abläufen und der
Organisation (MAPS). Das alles ist nötig, um das genau passende Online
Assessment guten Gewissens empfehlen zu können, und zu Sinn stiftenden
Interpretationen und Ergebnissen zu gelangen, die von allen Beteiligten eine
hohe Akzeptanz erfahren. So konnten wir in den letzten 10 Jahren bei der
Rückmeldung der Ergebnisse von Personalgutachten eine überwältigende Zustimmung
(95%) von den Getesteten für die Ergebnisse bekommen.
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